Telepräsenzlernen in ländlichen Regionen
Die LAG Elbe-Elster geht mit dem Projekt »Telepräsenzlernen in ländlichen Regionen« einen besonders innovativen Weg in der Gestaltung der Bildung auf dem Land. In dem in dieser Form bundesweit bislang einmaligen Modellvorhaben werden seit Mitte 2013 an 13 Grundschulen neue Formen des Lernens und Lehrens ergänzend zu bestehenden Angeboten eingeführt.
Gemeinsam mit den Schulen wurden dazu Anwendungsszenarien entwickelt. Bis März 2015 wurden unter der Projektsteuerung von Sven Guntermann (Geschäftsführer der E&G Projekt Agentur GmbH) die kommunikationstechnischen, infrastrukturellen und pädagogisch-didaktischen Grundlagen geschaffen und die Testphase durchgeführt.
Schwerpunkte des Einsatzes unterstützender Technik (Tablets, Smartboards u.a.) sowie interaktiver Managementsysteme für Lernen und Telepräsenz bilden zunächst die schulübergreifende Fachvertretung und ergänzender Fachunterricht, die Einbindung von Schülern, die zeitweise infolge Krankheit oder Reha nicht persönlich am Unterricht teilnehmen können und die Fachkonferenzen und Lehrer-Fortbildungen per Videosystem, um zukünftig lange Fahrten und damit verbundenen Unterrichtsausfall zu mindern. Die wissenschaftliche Begleitung trägt dazu bei, Erfahrungen an den Grundschulen wirksam aufzubereiten und damit auch weiteren Partnern einen effizienten Einstieg zu ermöglichen, aber auch Entwicklungen auf andere Bereiche des Lernens, wie Erwachsenenbildung oder Begabtenförderung auszuweiten.






